Die Maske
- Künstlerin
- Gudrun Dapont
- Werkgruppe
- Zwischen Linie und Gefühl
Ein Moment eingefrorener Spannung: Die Augen des Dargestellten durchbohren den Betrachter, während die Maske, schlicht, weiß,, wie ein stiller Zeuge vor das Gesicht gehalten wird. Was verborgen bleibt, ist ebenso bedeutend wie das, was gezeigt wird. „Die Maske“ spielt mit der Dualität von Sein und Schein, von Schutz und Entblößung. Die dramatische Lichtführung und der tiefe Schattenraum schaffen eine Bühne für innere Konflikte: Wer bin ich, wenn niemand zusieht? Und wer, wenn alle hinschauen?
Das Werk lädt den Betrachter ein, sich selbst zu befragen, nicht nur, was er sieht, sondern was er nicht sehen darf.






